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Union will Alkohol-Testkäufe von Jugendlichen legalisieren

„Immer mehr Kommunen machen Testkäufe auf eigene Faust - hier muss jetzt ein vernünftiges Regelwerk für alle her“, sagte er im Kölner „Express" vom Mittwoch. Testkäufe seien das richtige Mittel, um Jugendlichen den Zugang zu hartem Alkohol zu erschweren, wenn dabei strenge Regeln beachtet werden.

Die ursprüngliche Idee dazu stammt von Ex-Familienministerin Ursula von der Leyen (CDU). Ihr Plan, dass Kinder die „schwarzen Schafe“ im Handel mit Testkäufen von Alkohol, Tabak oder Gewaltvideos überführen sollen, sorgte vor knapp drei Jahren für einen Sturm der Entrüstung.

Einer der größten Kritiker, der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach, ist inzwischen zum Befürworter geworden. „Ich habe meine Meinung geändert. Die Praxis hat bewiesen, dass Testkäufe ein erfolgreiches Mittel im Kampf gegen Alkoholmissbrauch sind“, sagte er der Zeitung.

Jarzombek will das Jugendschutzgesetz so ändern, dass „unter kontrollierter Umgebung der Jugend- und Ordnungsämter“ Testkäufe durchgeführt werden dürfen. Bislang gebe es dazu keine klare gesetzliche Reglung.

„Es muss sichergestellt sein, dass die Jugendlichen die gekauften Waren nicht konsumieren. Außerdem sollte es eine Höchstgrenze von höchsten drei Testkäufen pro Jugendlichen geben, damit sie nicht den Respekt vor dem Jugendschutz verlieren“, erläuterte der CDU-Politiker. Bereits jetzt droht Händlern, die harten Alkohol an Minderjährige abgeben, eine Geldbuße von bis zu 50.000 Euro.

© ddp/aerzteblatt.de

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